Donnerstag, 19. September 2013

MeinungsBILDung

Am Samstag wird die "BILD" ungefragt Millionen Briefkästen verstopfen, um am Tag vor der Bundestagswahl dafür zu sorgen, dass der Wähler auch sicher das Kreuz an der von Springer gewünschten Stelle macht.
Wie das voraussichtlich aussehen wird, kann man heute schon auf "Bild.de" sehen...
Wer findet den Fehler?
Richtig! Da hat die "Redaktion" eine winzige Kleinigkeit vergessen. DIE LINKE, eine im Bundestag vertretene Partei, taucht in dem "Artikel" gar nicht auf.
In zwei aktuellen Prognosen (Forsa und INSA) wird DIE LINKE stärker als als DIE GRÜNEN gesehen und wären damit die drittstärkste Partei im Bundestag!
Bei "BILD" gibt es diese Partei gar nicht.
Dort ist man eher damit beschäftigt, sicher zu stellen, dass die FDP möglichst gut aussieht, damit die irgendwie über die 5% Hürde kommen.
"Bild Dir Deine Meinung"?
Nun, für mich ist klar: Wenn man beim Springer-Verlag so verzweifelt versucht, DIE LINKE klein zu halten, sollte ich sie wohl wählen...

Gutzuwissen

Donnerstag, 29. August 2013

Mittwoch, 28. August 2013

Freitag, 23. August 2013

Wahlwerbespot Josefa Schmid (FDP), oder: Erotische Versuchung!

Als ich ein kleiner Junge war, bekam ich auf dem Weg von der Grundschule nach Hause, von einem sehr netten Wahlkämpfer der F.D.P. (damals noch mit Punkt zwischen den Buchstaben), einen Kugelschreiber und einen kleinen Schreibblock geschenkt.
Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich mir geschworen habe, dieser Partei meine Stimme zu geben, wenn ich denn später mal die Gelegenheit habe, bei der Bundestagswahl selber wählen zu dürfen.


Hätte ich mir das doch damals nur in dem Schreibblock notiert.

Dummerweise habe ich diesen Schwur nämlich vergessen.
Ob es daran lag, dass ich nie in die Einkommensklasse gekommen bin, für die die Politik der FDP gemacht ist? Ich habe es noch nicht mal zum Hotelbesitzer gebracht...

Heute aber, fällt mir mein alter Schwur wieder ein.

Verantwortlich dafür ist Josefa Schmid. Sie ist nicht nur FDP-Landtagskandidatin und Bürgermeisterin von Kollnburg, sondern auch die Interpretin und Autorin dieser wunderschönen gesungenen Liebeserklärung an den Bayrischen Wald.
Dieser traumhaft schöne Song und das passende Video, in dem Natur und eine ordentliche Portion Erotik eine wunderbare Einheit bilden, bringt mich doch tatsächlich dazu, darüber nachzudenken: Sollte ich im September nicht doch endlich mal die FDP wählen?




Ach nöö... Besser nicht!

Gutzuwissen

Anmerkung: Kaum gepostet, schon wieder weg!
Was ist da los? Ist Frau Schmid das Video inzwischen peinlich und sie hat es schnell gelöscht?
Klare Antwort: Nein! 

Nach einigen Recherchen im Netz wird deutlich, das die Begriffe "peinlich" und "Josefa Schmid" nicht direkt zusammen passen. 
Eher hat man das Gefühl in die tiefsten Abgründe der bayrischen Lokalpolitik zu schauen. Als Kurzbeschreibung für Frau Schmid würde wohl am ehesten "Gabriele Pauli reloaded" passen.
Wobei ich Frau Pauli damit vielleicht ein wenig unrecht tue, denn ich finde sie optisch nicht wirklich unattraktiv...

Aber die Parallelen sind halt nicht zu übersehen.



Screenshot abendzeitung-muenchen.de


So ließ sich Frau Schmid von dem Politmagazin "Penthouse" in sehr wenig Kleidung fotografieren. Zur Veröffentlichung kam es dann aber nicht...

Ebenso sind beide ehemalige CSU-Mitglieder, beide flogen aus der Partei und beide kandidierten dann für "freie Wählergruppen".

Das Schamempfinden von Frau Schmid war aber von diesen Fakten noch nicht ausreichend angesprochen.

Nun trat sie nämlich der FDP bei!
Der FDP!

Wer nun gedacht hat, tiefer kann ein Mensch nicht sinken, hat das von mir gepostete Video leider nicht gesehen...

Irrtümlich schrieb ich, das Josefa Schmid auch die Autorin des Stückes ist, das sie im Video zum Besten gab. Diesen Eindruck gewann ich aus der Beschreibung zum Video, der mir dieses suggerierte.

Mein Fehler!

Hier habe ich nicht weiter recherchiert. Leider ist mir auch das Gesamtwerk von Rainhard Fendrich nicht bekannt. Sonst hätte ich natürlich gemerkt, das das Stück "Bergwerk" von Josefa im Original eigentlich "Wia a Bergwerk" von Herrn Fendrich ist.

Frau Schmid allerdings wird das wohl gewusst haben.

Und, als politisch aktiver Mensch, sollte sie auch den Begriff "Urheberrecht" schon mal gehört haben.

Damit sind wir nämlich beim Grund der Sperrung des Videos. 

Nun beschäftigt sich die Rechtsabteilung von Rainhard Fendrichs Plattenlabel mit dem Video, da sie wohl im Vorfeld nicht über die Verwendung des Songs zu Wahlkampfzwecken informiert wurden. Blöde Sache...

Blöd auch für mich, weil ich mal wieder ein Video gepostet habe, dass kurz darauf gesperrt wurde...

Findichgut: Wahlspot-Analyse (Angela Merkels Wahlwerbung)

Tolle Analyse eines CDU Wahlwerbespots.
Was sagt Angela Merkel (die von vielen liebevoll "Mutti" genannt wird, zum Glück habe ich eine eigene...) und was bedeuten ihre Worte in Wirklichkeit?
Sehenswert!



Gutzuwissen

Dienstag, 9. April 2013

Webtipp: Lothar hält...

Lothar Matthäus ist irgendwie ein lustiger Typ.
Zwar häufig eher unfreiwillig, aber auf jeden Fall kultig...

Neulich begrüsste er die Besucher seiner Facebookseite mit einem netten Blumenstrauss:
Sicher nett gemeint, aber irgendwie doch auch wieder dezent lächerlich. So wie er halt gerne in der Öffentlichkeit auftritt.

Böse wie "das Internet" nun mal ist, entwickelte sich daraus schnell ein humorvoller Trend: 


Angelehnt an eine schon ältere Seite, http://kimjongillookingatthings.tumblr.com/
auf der der ehemalige Nordkoreanische Staatschef Kim Jong-Il gezeigt wird, wie er "Dinge anschaut", wird hier gezeigt, wie "Loddar" Dinge hält. Mit mehr oder weniger gelungenen Fotomontagen.
Auch ich habe da mal schnell eine gebastelt. Leider fällt mir beim besten Willen kein Titel für das Bild ein. Deshalb behalte ich das Bild auch hier auf meiner Seite...


Gutzuwissen

SPIEGELBILD: Spiegel feuert Chefredakteure

Heute teilte der SPIEGEL-Verlag mit, dass er sich mit sofortiger Wirkung von seinen Chefredakteuren, Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron getrennt hat.
Ein Blick auf das aktuelle Titelbild des SPIEGEL, lässt bei mir allerdings eine Frage aufkommen: Warum erst heute und nicht bereits gestern, am Montag, als das Heft erschienen ist?

Feinsinniger SPIEGEL Titel Ausgabe 15/2013
Um die berufliche Zukunft der Beiden, muss man sich vermutlich keine Sorgen machen. 
Die "BILD" wird die Zwei wohl mit Kusshand nehmen. Immerhin ist es den Ex-Chefs vom SPIEGEL gelungen, die bereits von dem Springer-Blatt bekannte Bezeichnung des "Irren-Kim" noch durch eine Priese dezenten Sexismus zu ergänzen. Und sogar Gunter Sachs hat es auf den Titel geschafft. Respekt! Das ist Qualitätsjournalismus vom Feinsten...

Gutzuwissen