Dienstag, 9. April 2013

SPIEGELBILD: Spiegel feuert Chefredakteure

Heute teilte der SPIEGEL-Verlag mit, dass er sich mit sofortiger Wirkung von seinen Chefredakteuren, Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron getrennt hat.
Ein Blick auf das aktuelle Titelbild des SPIEGEL, lässt bei mir allerdings eine Frage aufkommen: Warum erst heute und nicht bereits gestern, am Montag, als das Heft erschienen ist?

Feinsinniger SPIEGEL Titel Ausgabe 15/2013
Um die berufliche Zukunft der Beiden, muss man sich vermutlich keine Sorgen machen. 
Die "BILD" wird die Zwei wohl mit Kusshand nehmen. Immerhin ist es den Ex-Chefs vom SPIEGEL gelungen, die bereits von dem Springer-Blatt bekannte Bezeichnung des "Irren-Kim" noch durch eine Priese dezenten Sexismus zu ergänzen. Und sogar Gunter Sachs hat es auf den Titel geschafft. Respekt! Das ist Qualitätsjournalismus vom Feinsten...

Gutzuwissen

Samstag, 6. April 2013

Leave me alone, oder R.I.P. Michael Jackson

Obwohl sich ein Vergleich zwischen Prince und Michael Jackson ja eigentlich verbietet, weil die Beiden ja nun doch künstlerisch recht unterschiedliche Wege gegangen sind, gibt es ja bekanntlich ein paar Schnittstellen, an denen das Schicksal die Beiden zusammengeführt hat.

Neben der vermutlich bekannten Geschichte rund um "Bad" gibt es ausgerechnet beim tragischen Tod von Michael Jackson wieder einige Verbindungen.

Aktuell geht die Nachricht durch die Medien, das Prince als Zeuge in einem Prozess auftreten soll, den die Familie Jackson, gegen den Konzertveranstalter AEG führt.

AEG (Anschutz Entertainment Group) war der Veranstalter der geplanten "This is it" Tour, bei der Michael Jackson letztlich fünfzig mal in der O2 Arena in London auftreten sollte.
Beworben wurde die Show mit den Worten: "The biggest audience ever to see an artist in one city", "The most amount of people to attend a series of arena shows".

Diesen Rekord hatte bis dahin jemand anders inne: Prince, der zwei Jahre zuvor 21 mal in der selben Arena aufgetreten war. Veranstaltet übrigens auch durch die AEG.
Ob diese 21 Shows nun der Grund waren, das Jackson & die AEG aus den ursprünglichen geplanten zehn Shows dann fünfzig machten, wissen wohl nur die Beteiligten.

Jedenfalls gibt die Familie Jackson der Firma AEG nun die Schuld am Tode von Michael Jackson. Sie hätten ohne Rücksicht auf den Gesundheitszustand Michael Jackson zu diesem extrem anstrengendem Konzertmarathon gedrängt.
Und Prince soll, da er mit der AEG selber schlechte Erfahrungen gesammelt hat, gegen die Agentur aussagen. So wünscht es die Familie Jackson.

Meine Meinung dazu?

AEG ist ein knallharter Player im Haifischbecken der Entertainmentindustrie. Das ist kein Geheimnis. Erst recht nicht bei den Künstlern, die sich auf einen Deal mit dieser Firma einlassen.
In wie weit so eine Firma verantwortlich ist für die Schäden, die ihre Veranstaltungen bei den Beteiligten verursachen, kann man sicher diskutieren.
Dabei sollte man aber bedenken, dass die Grundlage für die Verbindung zwischen Veranstalter und Künstler ein Vertrag ist.
Ein Vertrag, der also von beiden Seiten unterschrieben wird. 

Was mir im Falle Jackson vs. AEG allerdings richtig bitter aufstößt, ist die Rolle der Familie Jackson:

Die klagen also angeblich auf Schadensersatz in Höhe von bis zu 31 Milliarden Dollar!
31 Milliarden Dollar, die durch den Tod von Michael Jackson nicht mehr eingenommen werden können.

Die Geldgier von AEG ist also Schuld am Tod von Michael Jackson...

Was aber ist mit der Geldgier der Familie Jackson?

Wo war die Familie, als Michael Jackson noch lebte? Der Gesundheitszustand ihres "Goldjungen" kann der Familie doch nicht entgangen sein?



Dieser Prozess ist ein weiterer Meilenstein in der tragischen "Michael Jackson Story"
Ein extrem talentierter Performer, der der Welt einige sensationelle Songs abgeliefert hat, der aber an irgendeinem Punkt seines Lebens völlig falsch abgebogen ist.

Ich habe Prince immer dafür bewundert, dass er in erster Linie seine eigene künstlerische Linie vertreten hat und den kommerziellen Erfolg dahinter gestellt hat. Es gibt genügend Entscheidungen von Prince, die unter Marketing-Aspekten eine einzige Katastrophe waren. Als Beispiel sei hier nur die Namensänderung in den 90'er Jahren genannt.


Bei Michael Jackson wirkte das leider anders. Nachdem er 1982 mit "Thriller" das erfolgreichste Album aller Zeiten veröffentlicht hat, schien er zu versuchen "schneller, höher, weiter", immer ganz vorne zu sein.

Das dieses Streben letztlich für seinen Tod mitverantwortlich war, kann wohl niemand bestreiten.


Ich finde, es ist endlich Zeit, Michael Jackson die Ruhe und den Frieden zu geben, den er zu Lebzeiten wohl nicht hatte.


R.I.P. MICHAEL JACKSON

Dies sollte auch die Familie Jackson beachten.

Prince wird wohl, nach neusten Meldungen, nicht bei dem Prozess aussagen. Das ist gut und richtig,

Gutzuwissen





Freitag, 1. März 2013

Prince in Montreux: Die Tickets sind da!!!!!

Nun kann man es also schon förmlich mit den Händen spüren: 


Vom 13. bis zum 15. Juli spielt Prince beim Jazz Festival in Montreux!
Drei Tage Prince hintereinander. Drei Tage! 
Nachdem die Bestellung der Tickets im Internet erstaunlich gut geklappt hat, sind nun endlich auch die Tickets für alle drei Shows eingetroffen. Ich bin also wirklich dabei...

Dienstag, 23. Oktober 2012

Findichgut: Andy Allo - People Pleaser


5.0 von 5 Sternen She is a PEOPLE PLEASER.... 20. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe es getan: Meinen ersten MP3 Download!
Bin ja eigentlich ein überzeugter Anhänger der Datenträger, die man in die Hand nehmen kann. Das Cover, das Booklet... das gehört für mich einfach dazu. Aber: Die erste Single von Andy Allo's hoffentlich bald mal irgendwann erscheinendem Album musste ich einfach ganz schnell haben.
Natürlich kenne ich den Song schon, und habe ihn als Besucher diverser PRINCE Konzerte auch schon live von Andy gehört. Und ich finde ihn wirklich gut!
Ein funky, souliger Song, mit einer New Power Generation als Band (?) und coolen Bläsern (u.a. Maceo Parker!), wie ich ihn auch gerne mal wieder auf einem neuem Prince-Album hören würde.
Nicht alle Prince Fams sind von Andy Allo wirklich begeistert. Ich glaube auch nicht unbedingt, dass sie die beste Gitarristin ist, die je mit Prince spielen durfte. Aber: Sie ist wirklich schnuckelig und ich mag ihre Stimme.
So lange also der Meister selber keine Alben auf den Markt bringt, freue ich mich auf das von Andy. Und wenn der Rest nur halb so gut ist, wie PEOPLE PLEASER, wird "Superconductor" bei mir sicher häufig aus den Lautsprechern klingen....



Gutzuwissen

(Der Beitrag entstammt meiner ersten Kundenrezension bei Amazon.de) 

Freitag, 20. Juli 2012

Findichgut: Prince-Domino-Day



So müsste es aussehen, wenn RTL mal wieder seinen "Domino-Day" veranstaltet, damit ich mir das anschauen würde:
563.000 Dominosteine fallen hier in 21 Minuten durch eine Landschaft, die aus dem Werk des von mir hoch verehrten Prince besteht. Fast alle offiziellen Alben, jede Menge Artwork und natürlich die Musik des "Purple Genius" sind in dieser sensationellen Computeranimation verarbeitet worden. 

Selbst (noch) nicht "Prince-Fams" dürften von dieser Reise durch dreißig Jahre Musikgeschichte beeindruckt sein. 
Ein "gefällt mir" haben sich die Leute von StringVideo dafür alle mal verdient! 
Please enjoy your experience!




Gutzuwissen


P.S.: Möge der Gott des Urheberrechtes uns gnädig sein...