Freitag, 23. August 2013

Wahlwerbespot Josefa Schmid (FDP), oder: Erotische Versuchung!

Als ich ein kleiner Junge war, bekam ich auf dem Weg von der Grundschule nach Hause, von einem sehr netten Wahlkämpfer der F.D.P. (damals noch mit Punkt zwischen den Buchstaben), einen Kugelschreiber und einen kleinen Schreibblock geschenkt.
Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich mir geschworen habe, dieser Partei meine Stimme zu geben, wenn ich denn später mal die Gelegenheit habe, bei der Bundestagswahl selber wählen zu dürfen.


Hätte ich mir das doch damals nur in dem Schreibblock notiert.

Dummerweise habe ich diesen Schwur nämlich vergessen.
Ob es daran lag, dass ich nie in die Einkommensklasse gekommen bin, für die die Politik der FDP gemacht ist? Ich habe es noch nicht mal zum Hotelbesitzer gebracht...

Heute aber, fällt mir mein alter Schwur wieder ein.

Verantwortlich dafür ist Josefa Schmid. Sie ist nicht nur FDP-Landtagskandidatin und Bürgermeisterin von Kollnburg, sondern auch die Interpretin und Autorin dieser wunderschönen gesungenen Liebeserklärung an den Bayrischen Wald.
Dieser traumhaft schöne Song und das passende Video, in dem Natur und eine ordentliche Portion Erotik eine wunderbare Einheit bilden, bringt mich doch tatsächlich dazu, darüber nachzudenken: Sollte ich im September nicht doch endlich mal die FDP wählen?




Ach nöö... Besser nicht!

Gutzuwissen

Anmerkung: Kaum gepostet, schon wieder weg!
Was ist da los? Ist Frau Schmid das Video inzwischen peinlich und sie hat es schnell gelöscht?
Klare Antwort: Nein! 

Nach einigen Recherchen im Netz wird deutlich, das die Begriffe "peinlich" und "Josefa Schmid" nicht direkt zusammen passen. 
Eher hat man das Gefühl in die tiefsten Abgründe der bayrischen Lokalpolitik zu schauen. Als Kurzbeschreibung für Frau Schmid würde wohl am ehesten "Gabriele Pauli reloaded" passen.
Wobei ich Frau Pauli damit vielleicht ein wenig unrecht tue, denn ich finde sie optisch nicht wirklich unattraktiv...

Aber die Parallelen sind halt nicht zu übersehen.



Screenshot abendzeitung-muenchen.de


So ließ sich Frau Schmid von dem Politmagazin "Penthouse" in sehr wenig Kleidung fotografieren. Zur Veröffentlichung kam es dann aber nicht...

Ebenso sind beide ehemalige CSU-Mitglieder, beide flogen aus der Partei und beide kandidierten dann für "freie Wählergruppen".

Das Schamempfinden von Frau Schmid war aber von diesen Fakten noch nicht ausreichend angesprochen.

Nun trat sie nämlich der FDP bei!
Der FDP!

Wer nun gedacht hat, tiefer kann ein Mensch nicht sinken, hat das von mir gepostete Video leider nicht gesehen...

Irrtümlich schrieb ich, das Josefa Schmid auch die Autorin des Stückes ist, das sie im Video zum Besten gab. Diesen Eindruck gewann ich aus der Beschreibung zum Video, der mir dieses suggerierte.

Mein Fehler!

Hier habe ich nicht weiter recherchiert. Leider ist mir auch das Gesamtwerk von Rainhard Fendrich nicht bekannt. Sonst hätte ich natürlich gemerkt, das das Stück "Bergwerk" von Josefa im Original eigentlich "Wia a Bergwerk" von Herrn Fendrich ist.

Frau Schmid allerdings wird das wohl gewusst haben.

Und, als politisch aktiver Mensch, sollte sie auch den Begriff "Urheberrecht" schon mal gehört haben.

Damit sind wir nämlich beim Grund der Sperrung des Videos. 

Nun beschäftigt sich die Rechtsabteilung von Rainhard Fendrichs Plattenlabel mit dem Video, da sie wohl im Vorfeld nicht über die Verwendung des Songs zu Wahlkampfzwecken informiert wurden. Blöde Sache...

Blöd auch für mich, weil ich mal wieder ein Video gepostet habe, dass kurz darauf gesperrt wurde...