Dienstag, 23. Oktober 2012

Findichgut: Andy Allo - People Pleaser


5.0 von 5 Sternen She is a PEOPLE PLEASER.... 20. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe es getan: Meinen ersten MP3 Download!
Bin ja eigentlich ein überzeugter Anhänger der Datenträger, die man in die Hand nehmen kann. Das Cover, das Booklet... das gehört für mich einfach dazu. Aber: Die erste Single von Andy Allo's hoffentlich bald mal irgendwann erscheinendem Album musste ich einfach ganz schnell haben.
Natürlich kenne ich den Song schon, und habe ihn als Besucher diverser PRINCE Konzerte auch schon live von Andy gehört. Und ich finde ihn wirklich gut!
Ein funky, souliger Song, mit einer New Power Generation als Band (?) und coolen Bläsern (u.a. Maceo Parker!), wie ich ihn auch gerne mal wieder auf einem neuem Prince-Album hören würde.
Nicht alle Prince Fams sind von Andy Allo wirklich begeistert. Ich glaube auch nicht unbedingt, dass sie die beste Gitarristin ist, die je mit Prince spielen durfte. Aber: Sie ist wirklich schnuckelig und ich mag ihre Stimme.
So lange also der Meister selber keine Alben auf den Markt bringt, freue ich mich auf das von Andy. Und wenn der Rest nur halb so gut ist, wie PEOPLE PLEASER, wird "Superconductor" bei mir sicher häufig aus den Lautsprechern klingen....



Gutzuwissen

(Der Beitrag entstammt meiner ersten Kundenrezension bei Amazon.de) 

Freitag, 20. Juli 2012

Findichgut: Prince-Domino-Day



So müsste es aussehen, wenn RTL mal wieder seinen "Domino-Day" veranstaltet, damit ich mir das anschauen würde:
563.000 Dominosteine fallen hier in 21 Minuten durch eine Landschaft, die aus dem Werk des von mir hoch verehrten Prince besteht. Fast alle offiziellen Alben, jede Menge Artwork und natürlich die Musik des "Purple Genius" sind in dieser sensationellen Computeranimation verarbeitet worden. 

Selbst (noch) nicht "Prince-Fams" dürften von dieser Reise durch dreißig Jahre Musikgeschichte beeindruckt sein. 
Ein "gefällt mir" haben sich die Leute von StringVideo dafür alle mal verdient! 
Please enjoy your experience!




Gutzuwissen


P.S.: Möge der Gott des Urheberrechtes uns gnädig sein...






Samstag, 2. Juni 2012

McDonald's oder Burger King? Burger King! Weil's besser schmeckt und...



Sowas finden Niederländer und vermutlich meine Lebensgefährtin "KwienMummi" lustig...

Gutzuwissen


(Link geklaut bei @tweetwerk via Twitter)



Montag, 28. Mai 2012

Mittwoch, 18. April 2012

SPD? Ist mir wurscht...

Gerne verwendet man die Redewendung "sich zur Wurst machen", alternativ zum "sich zum Deppen" oder "sich zum Idioten" machen. 
Von daher kann ich dem aktuellem Wahlplakat der SPD vollständig zustimmen:



Dann finde ich auch die Bedeutung der Redensart "Das ist mir Wurst" ganz passend: Laut dem freiem Wörterbuch "Wiktionary" steht sie für "Das ist mir egal".

Oder, um in den Worten von "Welt-Online" zu sprechen: "Inhaltslosigkeit mit Soße..."




Gutzuwissen


PS: Zu diesem Thema verweise ich zusätzlich auf alten Kram aus meiner Textsammlung: 
SPD Parteitag 2011, oder: Wer wird der Li-La-Launebär?

Sonntag, 8. April 2012

Das BILD-Wunder


Für Wunder ist die BILD-"Zeitung" ja eigentlich immer zu haben. Manchmal bin ich aber wirklich erstaunt, wie sehr die Macher dieses Blattes die Realitäten verbiegen, um an ein Wunder zu kommen.

Diesmal mussten die Opfer der Schlecker-Insolvenz herhalten, damit die BILD am Ostersonntag ein Wunder melden konnten: 


"Schlecker-Wunder! Zwölf Frauen haben schon einen neuen Job"

11.200 Beschäftigte haben vor rund drei Wochen ihre Kündigung von Schlecker erhalten, davon 2346 in NRW (auf das sich dieser "Artikel" bezieht).
Laut BILD haben davon nun 12 (in Worten: zwölf!) einen neuen Job.
Das sind also rund 0,5% der betroffenen Frauen. 
Wie zynisch muss ein Mensch sein, der aus der Tatsache, das 2334 Menschen (99,5%) also noch keinen neuen Job gefunden haben, eine solche Schlagzeile zu texten?


In dem "Artikel" zum "Schlecker-Wunder zum Osterfest" (Originalzitat aus dem "Artikel") heißt es weiter:
"Doch nach dem ersten Schock wurde Sonja Thomas aktiv: „Schon zwei Tage später habe ich meine Bewerbungen abgeschickt.“Und tatsächlich: „Nach einer Woche hatte ich das erste Vorstellungsgespräch, unterschrieb am 28. März meinen neuen Arbeitsvertrag.“ Seit 1. April ist sie wieder in Lohn und Brot, arbeitet in einem Supermarkt mit großer Drogerie-Abteilung. „Natürlich musste ich Abstriche machen“, sagt sie. „Ich habe keine leitende Funktion, arbeite nicht mehr in Vollzeit. Mein Vertrag läuft über 25 Stunden.“Aber Sonja Thomas ist happy. „Die Kollegen sind nett. Mein Chef ist toll. Rückblickend war die Insolvenz ein Glück für mich. Als ich den Laden am 24. März zum letzten Mal abgeschlossen hatte, fing für mich ein neues Leben an.“

Wer sich nach dieser unglaublichen Überschrift dann noch mit dem nachfolgendem Text beschäftigt, bekommt  also als "Botschaft" mitgeteilt, man müsse sich nur bemühen, ein paar Abstriche machen, dann wird das schon wieder. 


Da frage ich mich allerdings:
  • Haben sich die 2334 Menschen, die noch keine neue Arbeit gefunden haben, etwa noch nicht bemüht?
  • Wenn man sich die Arbeitsbedingungen von Schlecker in Erinnerung ruft: Was für Abstriche sollen die ehemaligen Mitarbeiterinnen denn noch hinnehmen? Am Lohn? 
Offen gesagt, kommt mir die Galle hoch, wenn ich einen so zynischen "Artikel" lese, der prima in die sonstige Reihe der Schlagzeilen über "Job-Wunder" und ähnliches passt, mit denen die "Bild" ihre Leser gerne beglückt.


Für mich ist das eigentliche Wunder eher, dass es immer noch über 2,5 Millionen Menschen sind, die die BILD täglich kaufen, und über 12 Millionen, die das Blatt lesen.
Die Macher schreien ihrem Leser täglich mit voller Wucht entgegen, wie sehr sie ihn verachten.

Und am nächsten Tag wieder und wieder und wieder... 
Aber die Leute kaufen und lesen die BILD immer wieder und wieder und wieder...


Frohe Ostern!

Gutzuwissen

Donnerstag, 23. Februar 2012

Die deutsche Tankstellenrevolution!

Na, da werden die Öl-Multis aber vor Schreck richtig panisch geschaut haben, als sie gehört haben, dass am 1.3.2012 die jungen Facebook-Revolutionäre nicht tanken fahren werden...
Aber mal im Ernst: Was soll das denn? Fehlt nur noch bei dem Aufruf der Hinweis, auf jeden Fall am Vortag ein paar Liter mehr zu tanken, damit man auch sicher mit dem Sprit durch den Tag kommt.
Den Herren Shell und Esso ist es völlig egal, wann sie ihr flüssiges Gold verkaufen. Entscheidend ist nur, dass sie es verkaufen.
Bluten werden einzig die Tankstellenpächter, die an dem Tag keinen Umsatz mit Cola, Kippen und Sexzeitungen machen werden. Darauf sind die aber dringend angewiesen, denn vom Treibstoff können die sicher nicht leben.
Eine Aktion, die wirklich einen Effekt haben könnte, wäre es, das Auto einen Tag stehen zu lassen und nur mit öffentlichen Verkehrsmittel (oder Fahrrad, Rollschuhe, Tretroller usw.) zu fahren. Das würde den Kraftstoffverbrauch spürbar senken und ein Chaos verursachen, dass entsprechende Aufmerksamkeit schafft. So käme möglicherweise eine wirkungsvolle Debatte in Gang.
Aber, Moment mal. Das Auto den ganzen Tag stehen lassen? Ach, nöö... Das ist ja doch vielleicht ein wenig zu viel verlangt.
Vielleicht, wenn der Sprit mal über zwei Euro kostet.
Aber auch nur vielleicht...
Die nächste Revolution in Deutschland wird noch sehr lange auf sich warten lassen...

Gutzuwissen